Elektromobilität - Stadtwerke Amberg GmbH

Informationen zu Ladekonzepten (Elektroautos)

Violetta MayerStatus quo

Derzeit deckt die verfügbare Modellpalette an Elektroautos hauptsächlich den Zweitwagensektor ab, mit effektiven Reichweiten von ca. 150 km bei rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen, primär im Kurzstreckenbereich. Ausgehend von dieser Prämisse erscheinen Ladevorgänge vorrangig Zuhause bzw. am Arbeitsplatz sinnvoll, da hier ausreichend lange Standzeiten gegeben sind.

Warum halböffentlicher Raum?

Gerade die Lademöglichkeit während der Arbeitszeit, z.B. auf dem Firmenparkplatz, geschieht natürlich mit dem Fokus auf die Mitarbeiter eines Unternehmens. Hier bieten sich neben dem Komforteffekt für den Arbeitnehmer auch Gestaltungsspielräume für den Unternehmer im Hinblick auf z.B. Firmenimage, innovative Abrechnungsmodelle und Kundenservice. In diesem Umfeld können Lösungen deutlich kosteneffizienter und kundenspezifischer angeboten werden als im öffentlichen Raum.

Warum (aktuell) nicht öffentlicher Raum?

Ein kostenfreies Laden an öffentlichen Ladeeinrichtungen macht den wirtschaftlichen Betrieb einer solchen Infrastruktur für den Betreiber unmöglich. Es ist durchaus eine dynamische, jedoch keine subventionierte Marktentwicklung anzustreben. Allein schon im Hinblick auf die Vielzahl möglicher Abrechnungssysteme und die damit möglicherweise verbundenen Nutzungseinschränkungen, in Abhängigkeit vom verwendeten Backend-System, erschweren den operativen Betrieb öffentlicher Ladeeinrichtungen. Dies gilt zumindest bis sich einheitliche Standards durchgesetzt haben, was aber nach aller Erfahrung, wenn überhaupt, dann nur mit einiger Verzögerung geschehen wird. Da die Hauptnutzer von öffentlicher Ladeinfrastruktur gerade nicht die Kurzstreckenfahrer sind, ist die momentan favorisierte öffentliche Infrastruktur nur als eine Übergangslösung zu sehen. Aufgrund der absehbar erheblich zunehmenden Batteriereichweite, ist die Standzeit für eine nennenswerte Beladung des einzelnen Fahrzeugs mit maximal 22kW schon in naher Zukunft deutlich zu lange für eine praktikable Abwicklung an der Ladestation. Dagegen tritt momentan die Nutzung von öffentlichen Ladeeinrichtungen für den marktorientierten Nutzer fast vollständig in den Hintergrund, da er, mit Ausnahme von „Notfällen“ wegen nicht vorhersehbarer Fahrten/Fahrstrecken, diese so gut wie gar nicht benötigt.

Quo vadis?

Bei entsprechender Durchdringung des Fahrzeugmarktes, sowohl zahlenmäßig, als auch was den Anteil an langstreckentauglichen PKW anbelangt, wird eine Ladeinfrastruktur mit Schnellladeeinrichtungen erforderlich, die sowohl den Ansprüchen der Nutzer (kurze Ladezeiten) genügt, als auch einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglicht. Als Blaupause hierfür können die Schnellladesäulen eines innovativen amerikanischen Herstellers dienen, der bereits heute eine solche Ladeinfrastruktur für seine Kunden zur Verfügung stellt.

Elektroladesäule im halböffentlichen Bereich:
AM-LadePole professional

Warum halböffentlicher Raum?

Vorteile AM LadePole halböffentlicher Raum, ein technisch-wirtschaftlich vernünftiges kabelgebundenes Ladekonzept

  • Aufladen am Parkplatz des Arbeitsplatzes
  • Genügend lange Standzeit des Fahrzeugs

Warum ein Abrechnungssystem?

Vorteile Abrechnungssystem AM LadePole:

  • Interne Kontrolle über die Verbräuche
  • Statistische Auswertung der Ladevorgänge
  • Berücksichtigung möglicher steuerlicher Themen z. B. gehaltsbezogene Prämienmodelle für Mitarbeiter

AM LadePole professional Basis-Ausstattung:

  • 4 Ladebuchten: Typ 2, je 11kW Dauerlast
  • Start/Stop Button: Zuordnung Ladebucht nach Authentifizierung (RFID)
  • Statusanzeige: LED-Farbsignalisierung des Säulenzustandes
  • Fakturierung: Rechnungserstellung/Export

AM LadePole professional OptionsAusstattung:

  • Zeilendisplay: gut lesbare LED-Technik, zusätzliche Nutzerinformationen
  • Lastverteilung dynamisch: gesteigerte Ladeeffizienz (berücksichtigt Ladezustand)

AM LadePole professional Ladesäule Typ Basis:

  • Metallgehäuse: Schutzart IP44, rostfrei
  • Zähler: Abrechnungszähler je Ladebucht
  • IP-Kommunikation: GSM-Funkmodem (andere optional)
  • RFID-Leser: Typauswahl entsprechend Herstellerspezifikation
  • Datenschnittstelle: Ladedaten können in csv. Format exportiert werden

Haben Sie Fragen/Wünsche zu AM-LadePole? Wir beraten Sie gerne:

Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH
Gasfabrikstr. 16
92224 Amberg
Telefon: 09621 603-600
Fax: 09621 603-699
E-Mail: strom-gas-wasser@stadtwerke-amberg.de

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