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Regenerative Wärme für neues Baugebiet Drillingfeld II - Effiziente und umweltfreundliche Fernwärme der Stadtwerke Amberg vermindert CO2-Emissionen

07.07.2017 11:33

Die Erschließungsarbeiten im neuen Baugebiet Drillingsfeld II kommen gut voran. Davon konnten sich bei einem Vorort-Termin die Mitglieder des Aufsichtsrates und die Geschäftsführung der Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH überzeugen. Aktuelles Thema war hierbei aber die Fernwärmeversorgung dieses neuen Baugebietes, weshalb auch Herr Manfred Beck, Eigentümer und Betreiber der benachbarten Biogasanlage mit anwesend war.

Zur Erschließung des neuen Baugebietes mit umweltfreundlicher Fernwärme, konnten die Stadtwerke Amberg - in bewährter, sehr guter Kooperation mit dem Liegenschaftsamt der Stadt Amberg – eine entsprechende privatrechtliche Vereinbarung abschließen. Diese wurde nach dem erfolgreichen Modell der Baugebiete „Housing-Area“ und „Kennedystr. Süd“ sowie nach erfolgtem Stadtratsbeschluss abgeschlossen.

Geschäftsführer Prof. Dr. Prechtl freute sich sehr darüber, dass zur Wärmeversorgung des Baugebietes „regenerative Wärme“ aus der benachbarten Biogasanlage von Manfred Beck eingesetzt werden kann, mit dem die Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH einen entsprechenden Wärmeliefer- und Abnahmevertrag abgeschlossen hat.

Zur Fernwärmeversorgung des neuen Baugebietes wird eine neue Energiezentrale der Stadtwerke Amberg mit einem Spitzenlastkessel – erweiterbar mit einem hocheffizienten Blockheizkraftwerk (BHKW) – errichtet. In das Fernwärmenetz zur Versorgung der Wohngebäude wird die Abwärme aus dem BHKW der benachbarten Biogasanlage eingespeist.

Insbesondere durch den Einbezug der Abwärme aus dem BHKW der Biogasanlage werden die CO2 Emissionen, im Vergleich zu konventionellen Heizungsanlagen, deutlich reduziert. Die Abwärme aus dem BHKW der Biogasanlage ist sozusagen „CO2 frei“. Damit werden jährlich über 150 Tonnen Kohlendioxid vermieden.

Die Stadtwerke Amberg setzen damit erneut und eindrucksvoll eine Maßnahme im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Amberg erfolgreich, mit einem Partner aus Amberg/Region um. Neben dem sehr wichtigen Aspekt einer umweltfreundlichen Fernwärmeversorgung, verbleibt die Wertschöpfung  in Amberg bzw. der Region, was einen weiteren Vorteil dieser Versorgungsvariante darstellt.

Zitat

Herr Rudolf Maier, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Amberg

„Die Stadtwerke Amberg sind in den Themengebieten Energieberatung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien seit vielen Jahren erfolgreich tätig und haben bereits eine Reihe von Maßnahmen zum „regionalen Klimaschutz“ umgesetzt“. Umso mehr freut es mich, dass nun in Kooperation mit einem Amberger Landwirt diese umweltfreundliche Wärmeversorgung unseres neuen Baugebietes realisiert werden kann.“

Bild: Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Amberg (v. l.) Rudolf Maier stellvertretender Aufsichtsrats-vorsitzender, Prof. Dr. Stephan Prechtl Stadtwerke Geschäftsführer, Ralf Kuhn, Uli Hübner Aufsichtsräte, Stefan Winkler Prokurist Stadtwerke Amberg, Michaela Holzner Aufsichtsrätin sowie Martin J. Preuß Bürgermeister und Aufsichtsrat mit Manfred Beck (4. v. rechts), der Eigentümer der benachbarten Biogasanlage beim Vor-Ort-Termin im neuen Baugebiet „Drillingsfeld II“ positionierten sich bei den bereits sichtbaren Fernwärmerohren.

Fakten/Informationen/Vorteile Fernwärme:

  • Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) verpflichtet Eigentümer von Neubauten seit dem 1. Januar 2009 erneuerbare Energien zu nutzen. Die hocheffiziente Wärme aus der Kraft-Wärme-Kopplung hat der Gesetzgeber praktisch auf eine Stufe mit erneuerbaren Energien gestellt, der Fernwärme-Kunde ist für die Zukunft bestens gerüstet und erfüllt automatisch die gesetzlichen Auflagen.

  • Energieeinsparverordnung „EnEV“ Anforderungen – Primärenergiefaktor kommt voll zum Tragen.

  • Die bezogene Wärme ist direkte Nutzenergie

  • Hausanschlussstation geräuscharm und sicher durch Sicherheitstemperatur Keine Kesselkosten

  • Hausanschlussstation geräuscharm und sicher durch Sicherheitstemperatur Keine Kesselkosten

  • Keine Gefahr durch Brand, Vergiftung oder Explosion, da keine Brennstoffe im Haus

  • Keine Kosten für den Kaminkehrer, keine Abgasüberprüfungen, auch zukünftig keine Zusatzkosten bei Verschärfung der Abgasvorschriften

  • Keine Zusatzmaßnahmen und Kosten für Zwangslüftung

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