Ertrinkungserkennung im Kurfürstenbad
Die Sicherheit von Badegästen stand im Kurfürstenbad Amberg schon immer an erster Stelle. Mit dem Einsatz eines modernen Ertrinkungserkennungssystems setzt die Stadtwerke Amberg Bäder und Park GmbH im Kurfürstenbad Amberg auf innovative Technologie, um Notfälle im Wasser noch schneller zu erkennen und Rettungsmaßnahmen unverzüglich einleiten zu können.
Das System arbeitet mit 46 speziellen Kameras und einer intelligenten Bildanalyse. Es überwacht kontinuierlich die Becken und erkennt auffällige Bewegungsmuster oder Personen, die sich ungewöhnlich lange regungslos unter Wasser befinden. Im Ernstfall wird das Aufsichtspersonal sofort alarmiert und kann gezielt eingreifen.
„Jede Sekunde zählt, wenn sich ein Mensch im Wasser in einer Notlage befindet. Das Ertrinkungserkennungssystem unterstützt unser Personal im Kurfürstenbad dabei, kritische Situationen frühzeitig zu erkennen und noch schneller zu handeln“, erklärt Frank Backowies, Geschäftsführer der Stadtwerke Amberg Bäder und Park GmbH.
Die Technologie dient als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme und ersetzt nicht die persönliche Aufsicht durch qualifiziertes Personal. Vielmehr ergänzt sie bestehende Sicherheitskonzepte und trägt dazu bei, Badegäste bestmöglich zu schützen. Ertrinkungsunfälle verlaufen häufig lautlos und werden von Umstehenden nicht immer sofort wahrgenommen. Moderne Erkennungssysteme können daher einen wichtigen Beitrag zur Prävention leisten, insbesondere in stark frequentierten Schwimmbädern und Freizeitanlagen. Mit der Einführung des Systems unterstreicht Stadtwerke Amberg-Bäderleiter Michael Gaisa sein Engagement für Sicherheit, Innovation und den Schutz von Besuchern jeden Alters.
Wie es geht: Die Alarmierung erfolgt in Echtzeit, der Schwimmmeister hat eine Smartwatch am Handgelenk, wo der Alarm aufläuft. Als Anzeige erscheint „Notfall“ mit dem Grundriss des Beckens und mit der genauen Beckenposition. Das System erkennt typische Hinweise auf mögliche Notlagen wie ungewöhnliche Körperhaltung, untypische Bewegungsabläufe und plötzliche Bewegungslosigkeit. Erfasst wird die Wasseroberfläche bis zum Beckenboden, das vollständige Beckenvolumen und circa 0,5 m um das Becken herum – auch Stürze oder Hineinfallen kann so erkannt werden. Allein im Schwimmerbecken befinden sich neun Kameras. So gibt es keinerlei Verzögerung und die Rettung kann sofort durchgeführt werden.
Wichtig für alle Kurfürstenbad Amberg-Gäste: Es werden keine Daten aufgezeichnet, gespeichert – keine Bilder produziert, hochgeladen, aufgezeichnet oder gespeichert. Es gibt keine biometrische Erkennung – Gesichter, Hautfarbe, Kleidung und Geschlecht werden weder erkannt noch analysiert oder gespeichert. Die Kommunikation ist verschlüsselt.
„Durch diese Maßnahme wird der bestehende, bereits hohe Sicherheitsstandard um noch einiges erhöht. Gerade bei Kindern oder auch älteren Menschen muss sehr schnell gehandelt werden. Die Technologie dient als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme und ersetzt nicht die persönliche Aufsicht durch qualifizierte Rettungsschwimmer. Vielmehr ergänzt sie bestehende Sicherheitskonzepte und trägt dazu bei, Badegäste bestmöglich zu schützen“, so Frank Backowies, Geschäftsführer der Stadtwerke Amberg Bäder und Park GmbH.
Noch sicherer geht es dann wieder im Kurfürstenbad Amberg am 28. September 2026 los.
Alle weiteren Informationen finden Interessierte unter: www.kurfuerstenbad-amberg.de
BILD: Die Kameras (siehe oben) sorgen für noch mehr Sicherheit im Kurfürstenbad Amberg, das war dem Aufsichtsratsvorsitzenden und Oberbürgermeister der Stadt Amberg, Michael Fritz, Stadtwerke Amberg-Geschäftsführer Frank Backowies und Bäderleiter Michael Gaisa sehr wichtig.
Fotonachweis: Karoline Gajeck-Scheuck
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