Die technische Exkursion des Aufsichtsrats der Stadtwerke Amberg drehte sich dieses Jahr um die Elektromobilität und die Elektro-Firmenflotte der Stadtwerke Amberg. Inzwischen besteht der Firmenfuhrpark der Stadtwerke Amberg aus sechs Elektrofahrzeugen, darunter zwei Golfs, ein Zoe und drei E-Ups. Weiterhin stehen den Mitarbeitern/innen noch drei Pedelecs und ein Elektro-Roller zur dienstlichen Nutzung zur Verfügung. Die Einweisung übernahm Prokurist und langjähriger Elektrofahrer Dipl.-Ing. (FH) Martin Malitzke. „Es gibt immer viele Fragen und Erklärungen zum Thema Elektromobilität. Eine der wichtigen Funktionen beim Elektrofahrzeug ist sicher auch die Energie-Rückgewinnung „Rekuperation“*. Seit vielen Jahren nutze ich Elektromobile und es gibt viele Gründe wie zum Beispiel das komfortable Fahren vergleichbar mit einem Automatikgetriebe, das Fahrerlebnis beim Anfahren und Beschleunigen. Um in die Arbeit zu kommen habe ich das Fahrzeug nachts Zuhause an der Steckdose aufgeladen, um so am nächsten Tag ohne lokale Emission in die Arbeit zu fahren.“

Zitate nach der Testfahrt:

Oberbürgermeister Michael Cerny probierte den E-Up aus:

„E-Mobile sind eine sehr gute Alternative. Alltagstauglich und gut für Pendler und kurze Strecken geeignet. Es war wirklich ein sehr leises und angenehmes Fahren mit dem Elektrofahrzeug.“

Stadtrat und Aufsichtsrat Christian Schafbauer fuhr den E-Golf:

„Echt interessante Fahrzeuge! Drehmoment und die Ruhe während der Fahrt, richtig gut. 16 KW Kosten, habe ich durchschnittlich gebraucht. Ich bin sehr positiv überrascht und der Abzug ist enorm.“

Stadtrat und Aufsichtsrat Rudolf Maier entschied sich den E-Golf zu fahren:

„Der Komfort der Autos ist spürbar. Bisher fuhr ich nur mit Schaltgetriebe, aber die Umgewöhnung auf Automatik ging sehr schnell. Ein interessantes Fahren mit dem schnellen Anfahren, ein komfortables Auto.“

Weitere Fakten:

-       53.861 Elektrofahrzeug sind in Deutschland (Stand 01.01.2018, lt. VBEW) gemeldet

-       12.953 Elektrofahrzeuge sind in Bayern (Stand 01.01.2018, lt. VBEW) gemeldet

-       Drei verschiedene Varianten von Elektroautos werden unterschieden:

a) Plug-in-Hybrid (Antrieb: Elektro u. Verbrennungsmotor)

b) Elektroauto mit Range Extender (Elektroantrieb, Verbrennungsmotor treibt einen Generator an, um eventuell die Batterie während der Fahrt nachzuladen

c) reines Elektroauto (Elektromotor, Batterie)

-       Förderprogramm Elektromobilität „Umweltbonus“ zum Kauf oder Leasing eines Elektroautos ab 18.05.2016 - mehr unter         http://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Elektromobilitaet/elektromobilitaet_node.html

*Erläuterung – Rekuperation (lateinisch: recuperare –Wiedererlangung):

Rekuperation wird bei Elektrofahrzeugen (mit der Start-Stopp-Technik eingesetzt), oft können die Fahrer zwischen verschiedenen Rekuperationsstufen auswählen. Sobald die Rekuparation aktiviert ist und der Fahrer nicht mehr das Gaspedal betätigt, wird die Bewegungsenergie des Fahrzeugs durch Betrieb des Motors generatorisch in elektrischen Strom umgewandelt. Der gewonnene Strom wird in der Batterieeinheit gespeichert und kann für den Fahrbetrieb wieder genutzt werden. Die Energierückgewinnung kann den Sprit- (Hybrid) und Stromverbrauch, insbesondere im Stadtverkehr, um circa 10 Prozent senken.

BILD: Aktiv unterwegs in Sachen Elektromobilität und Umweltschutz waren mit dem Elektrofuhrpark die Herren des Aufsichtsrats der Stadtwerke Amberg (v.r.) Oberbürgermeister Michael Cerny, Rudolf Maier, Christian Schafbauer, Geschäftsführer Prof. Dr. Stephan Prechtl sowie Prokurist Dipl.- Kfm. (Univ.) Stefan Winkler – Fazit: gute umweltfreundliche Alternative mit Spaßfaktor

Bildnachweis: Karoline Gajeck-Scheuck

Zurück