Ausbau der regenerativen Energieerzeugung
Erfolgreiche Beteiligung der Stadtwerke Amberg am Windparkportfolio Steife Brise

Der Ausbau und die Marktintegration der Erneuerbaren Energien (EE) gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Stadtwerke Amberg verfolgen daher das Ziel, in eine breit aufgestellte, umweltschonende und dezentrale Energieversorgung zu investieren. Eine Möglichkeit hierzu bietet die Stadtwerke Heidenheim AG – Unternehmensgruppe (SWH AG), die insgesamt 74,9 % der Anteile an der HSW Windparks Steife Brise GmbH ausgesuchten Unternehmen zur Beteiligung angeboten hat. Die SWH AG bleibt mit 25,1 % weiterhin vertrauensbildend an der Gesellschaft beteiligt.

Mit ihrer Beteiligung in Höhe von 10,7 % an der HSW Windparks Steife Brise GmbH und dem in der Gesellschaft eingebrachten Windparkportfolio mit insgesamt 16 Windenergieanlagen (WEA) an vier Standorten in Mittel- und Norddeutschland ist es der Stadtwerke Amberg Holding GmbH nun gelungen, ihr bereits bestehendes eigenes EE-Portfolio erneut zu erweitern. Die Beteiligung erfolgt rückwirkend mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01. Januar 2020.

Für die Stadtwerke Amberg ist es bereits die sechste Beteiligung im Bereich von Windkraftanlagen und ergänzt damit sehr gut das bestehende Portfolio der Stadtwerke Amberg.

Fakten zum Windpark-Portofolio Steife Brise

Bei den Windparks handelt es sich um die Windparks Breitenfelde I und II mit fünf WEA vom Typ Enercon E-92 in Schleswig-Holstein, den Windpark Weertzen mit drei WEA ebenfalls vom Typ Enercon E-92 in Niedersachsen, den Windpark Holzthaleben mit fünf WEA des Typs Nordex N-117 in Thüringen, sowie den Windpark Wahlsdorf mit drei WEA vom Typ General Electric 2.5-120 in Brandenburg. Das Portfolio Steife Brise hat eine Leistung von insgesamt 38.300 kW.

Die Windenergieanlagen wurden bereits zwischen Dezember 2015 und November 2017 in Betrieb genommen. Aufgrund der hohen Standortqualität sowie der sehr guten technischen Verfügbarkeit der Anlagen sind die Ertragsdaten der letzten Jahre als sehr positiv einzustufen. Auch zukünftig ist daher mit einer Einspeisung von insgesamt rund 107 Mio. kWh pro Jahr in das Stromnetz zu rechnen.

Diese Menge an umweltschonendem Strom reicht aus, um mehr als 35.000 Haushalte mit einem Stromverbrauch von durchschnittlich 3.000 kWh pro Jahr zu beliefern. Die Einsparung im Vergleich zur konventionellen Braunkohle-Erzeugung liegt bei über 100.000 t CO2 pro Jahr.

Fakten zum aktuellen Stand „regenerativen Energien“ der Stadtwerke Amberg

Die Stadtwerke Amberg betreiben in ihrem Netzgebiet darüber hinaus sowohl eigene PV-Anlagen, als auch hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK). Im Jahr 2018 haben diese gemeinsam 13 GWh (entspricht 23,8% der gesamten dezentralen Stromproduktion in Amberg) produziert. Damit ist rechnerisch der Strombedarf des gesamten Stadtwerke Amberg Konzerns zu 222% gedeckt.

Der Strombedarf des Verwaltungs- und Werkstätten Bereichs der Stadtwerke Amberg ist zu rund 76% physikalisch durch eigene Anlagen (PV, KWK) gedeckt!

Eine Möglichkeit zur Einsparung von CO2 bietet auch die Versorgung mit hocheffizienter Fernwärme. Beispielsweise wurde das Baugebiet Drillingsfeld II mit Fernwärme, bei der auch die Abwärme einer benachbarten Biogasanlage mit einbezogen wird erschlossen und damit rund 150 t Kohlendioxid pro Jahr eingespart.

In der Energiezentrale „Pond Barracks“ – mit angeschlossenem Fernwärmenetz - wurde das leistungsstärkste Blockheizkraftwerk (BHKW) der Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH bereits seit dem 1. August 2018 auf den Betrieb mit Biomethan umgestellt. Damit werden rund 3.300 t Kohlendioxid pro Jahr vermieden.

Die Stadtwerke Amberg werden sich auch weiterhin im Bereich erneuerbarer Energie engagieren.

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