17 Städte, Gemeinden und Märkte entscheiden sich für den Ausbau der Elektromobilität und den Bau von Ladesäulen mit Ladepunkten im Landkreis Amberg-Sulzbach. Die Nachfrage nach E-Ladesäulen steigt stetig und daher haben sich folgende Städte, Gemeinden und Märkte für den Ausbau und die Beantragung einer Förderung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Zusammenarbeit mit der InAS - Infrastruktur Amberg-Sulzbach GmbH entschieden: Gemeinde Ammerthal, Stadt Auerbach, Gemeinde Birgland, Gemeinde Ensdorf, Markt Hahnbach, Stadt Hirschau, Markt Hohenburg, Gemeinde Freudenberg, Markt Kastl, Markt Königstein, Gemeinde Kümmersbruck, Gemeinde Neukirchen, Gemeinde Poppenricht, Markt Rieden, Markt Schmidmühlen, Stadt Schnaittenbach und Stadt Vilseck.

2017 haben der Landkreis Amberg-Sulzbach und das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit "ZEN" ein Elektromobilitätskonzept für den Landkreis Amberg-Sulzbach erstellen lassen. Das Konzept beinhaltet den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Landkreis Amberg-Sulzbach. Zur Umsetzung und Weiterentwicklung der Elektromobilität/Ladeinfrastruktur wurde die InAS - Infrastruktur Amberg-Sulzbach GmbH, als regionale, interkommunale Plattform, ausgewählt. Die InAS, als Partner der Kommunen, soll dieses Konzept umsetzen und soll als Betreibergesellschaft für die kaufmännische und technische Betriebsführung der E-Ladesäulen agieren. Im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur "BMVI" vom 13. Februar 2017 haben die 17 Kommunen im Landkreis Amberg-Sulzbach am 30. Oktober 2017 Anträge auf Gewährung einer Bundeszuwendung auf Ausgabenbasis (AZA) gestellt. Die Mehrzahl der Kommunen haben bereits ihre Förderbescheide erhalten, so dass mit der Umsetzung des Ausbaus der Elektromobilität/Ladeinfrastruktur in diesen Kommunen in Zusammenarbeit mit InAS - Infrastruktur Amberg-Sulzbach GmbH begonnen werden kann.

Zitate:

Landrat Amberg-Sulzbach, Richard Reisinger: "Mit dem von Landkreis Amberg-Sulzbach im Rahmen des Klimaschutzmanagements erarbeiteten Elektromobilitätskonzept haben wir den Grundstein für moderne Mobilitätsformen in der Region gelegt. Wir freuen uns, dass 17 der 27 kreisangehörigen Kommunen nun konkret Ladeinfrastruktur vor Ort anbieten wollen. Über die Kooperation mit den starken Partnern InAS GmbH und Stadtwerke Amberg ist es gelungen, zukunftsweisende Projekte interkommunal und effizient anzuschieben."

Oberbürgermeister Stadt Amberg, Michael Cerny: "Die Gründung der Infrastrukturgesellschaft InAS GmbH, zu der sich die Stadt Amberg mit ihren Umlandgemeinden zusammengeschlossen hat, ist ein gutes Beispiel dafür, wie hervorragend interkommunale Zusammenarbeit funktionieren kann. Nach der Entscheidung zahlreicher Landkreisgemeinden, durch das Aufstellen von E-Ladesäulen nun auch den Einstieg in die Elektromobilität zu vollziehen, hat sich die Gesellschaft als geeigneter Partner angeboten. Dank dieser ausgezeichneten Zusammenarbeit können unsere Bürgerinnen und Bürger künftig sicher sein, in der Region ein flächendeckendes Netz an Lademöglichkeiten für ihre Elektroautos vorzufinden. Das wiederum macht es sicherlich vielen von ihnen einfacher, sich für den Kauf eines elektrischen Fahrzeugs zu entscheiden. Dafür gilt Herrn Prof. Dr. Prechtl sowie meinen Amtskollegen ein herzliches Dankeschön!"

1. Bürgermeister Markt Rieden und InAS Geschäftsführer Erwin Geitner: "Wir sind bereit etwas für den technischen Fortschritt, die E-Mobilität zu tun. Dies tun wir in Einigkeit, auch mit der Unterstützung der gegründeten Infrastrukturgesellschaft InAS GmbH."

1. Bürgermeister Gemeinde Ensdorf, Markus Dollacker: "Einfach zu bedienende Ladesäulen sind ein wichtiger Schritt bei der E-Mobilität und führen damit zu weniger Abgasen und Lärm an unseren Straßen. Das erreichen wir für und mit unseren Bürgern, wenn wir Ladeinfrastruktur ausbauen und dadurch mehr E-autos angeschafft werden. Durch die InAS wird dies flächendeckend, mit gleicher Qualität und zu günstigen Kosten umgesetzt. Damit wird die Region führend bei der E-Mobilität. Das freut nicht nur den Bürgermeister."

Fakten zur Elektrotankstellen "AM-LadePole public": Die Basisausstattung von einer "AM LadePole public" sind vier Ladebuchten, Radio frequency identification = RFiD-Authentifizierung, eine LED-Farbsignalisierung des Säulenzustands und auch eine Rechnungserstellung. Ergänzungen mit Optionsausstattungen wie zum Beispiel gesteigerte Ladeeffizienz durch dynamische Lastverteilung sind möglich.

BILD (Reihenfolge Bild): Engagiert und vernetzt in Sachen Elektromobilität-Ausbau der Infrastruktur sind Stadt Amberg Oberbürgermeister Michael Cerny (8. v. r.), Landkreis Amberg-Sulzbach Landrat Richard Reisinger (7. v. l.) sowie die Gemeinde Ammberthal 1. Bürgermeisterin Alexandra Sitter, Markt Schmidmühlen 1. Bürgermeister Peter Braun, Markt Hohenburg 1. Bürgermeister Florian Junkes, Gemeinde Freudenberg 1. Bürgermeister Alwin Märkl, Markt Hahnbach 1. Bürgermeister Bernhard Lindner, Gemeinde Kümmersbruck 1. Bürgermeister Roland Strehl, InAS GmbH-Geschäftsführer Prof. Dr. Stephan Prechtl, Markt Rieden 1. Bürgermeister und InAS GmbH-Geschäftsführer Erwin Geitner, Gemeinde Ensdorf 1. Bürgermeister Markus Dollacker, Markt Kastl 1. Bürgermeister Stefan Braun, Gemeinde Birgland 1. Bürgermeisterin Brigitte Bachmann, 1. Bürgermeister Josef Reindl, Stadt Vilseck, Alexandra Schröpf, Chefassistenz InAS GmbH, Gemeinde Neukirchen 1. Bürgermeister Winfried Franz sowie Stadtwerke Amberg Prokurist und Fachmann in Sachen Elektromobilität Dipl.-Ing. Martin Malitzke positionieren sich schon mal um eine der AM-LadePole public-Ladesäulen.

Bildnachweis: Karoline Gajeck-Scheuck

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