Einen Besichtigungstermin, um sich vom Angebot der regenerative Wärme für das neue Baugebiet Drillingsfeld II selbst zu überzeugen, haben Franz Mertel, Referantsleiter Finanzen, Wirtschaft und Europaangelegenheiten Stadt Amberg, Herbert Bösl, Amtsleiter Liegenschaftsamt Stadt Amberg, Ulrike Höcht, Sachbearbeitung Liegenschaftsamt Stadt Amberg und Josef Setzer, stellv. Amtsleiter Tiefbauamt Stadt Amberg wahrgenommen.

Die ersten Bauherren starten durch im neuen Baugebiet Drillingsfeld II. Beim Bau eines Hauses ist die Versorgung mit Wärme ein wichtiges Thema. Die Fernwärmeversorgung für das neue Baugebiet ist mit der benachbarten Biogasanlage von Eigentümer und Betreiber, Manfred Beck für die künftigen Hausbesitzer ein gutes Angebot. Die Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH hat einen entsprechenden Wärmeliefer- und Abnahmevertrag mit dem Biogasanlagenbetreiber, Manfred Beck abgeschlossen.

Zur Fernwärmeversorgung des neuen Baugebietes wird eine neue Energiezentrale der Stadtwerke Amberg mit einem Spitzenlastkessel - erweiterbar mit einem hocheffizienten Blockheizkraftwerk (BHKW) - errichtet. In das Fernwärmenetz zur Versorgung der Wohngebäude wird die Abwärme aus dem BHKW der benachbarten Biogasanlage eingespeist. Insbesondere durch den Einbezug der Abwärme aus dem BHKW der Biogasanlage werden die CO2 Emissionen, im Vergleich zu konventionellen Heizungsanlagen, deutlich reduziert. Die Abwärme aus dem BHKW der Biogasanlage ist sozusagen "CO2 frei". Damit werden jährlich über 150 Tonnen Kohlendioxid vermieden.

Die Stadtwerke Amberg setzen damit erneut und eindrucksvoll eine Maßnahme im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Amberg erfolgreich, mit einem Partner aus Amberg/Region um. Neben dem sehr wichtigen Aspekt einer umweltfreundlichen Fernwärmeversorgung, verbleibt die Wertschöpfung in Amberg bzw. der Region, was einen weiteren Vortel dieser Versorgungsvariante darstellt.

Für die Bauherren bringt das Stadtwerke-Fernwärmeangebot gerade hinsichtlich des Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetzes (Fernwärmekunde erfüllt hier automatisch die gesetzlichen Auflagen), der Anforderungen der Energieeinsparverordnung "EnEV" (Primärenergiefaktor kommt voll zum Tragen) große Vorteile. Die Hausbesitzer haben keine Brennstoffe im Haus, keine Kosten für den Kaminkehrer, keine Abgasüberprüfung, keine Zusatzmaßnahmen/Kosten für Zwangslüftung und die Anlage ist sehr geräuscharm, um nur einige weitere Vorteile zu nennen.

Zur Erschließung des neuen Baugebietes mit umweltfreundlicher Fernwärme, konnten die Stadtwerke Amberg - in bewährter, sehr guter Kooperation mit dem Liegenschaftsamt der Stadt Amberg - eine entsprechende privatrechtliche Vereinbarung abschließen. Diese wurde nach dem erfolgreichen Modell der Baugebiete "Housing-Area" und "Kennedystr. Süd" sowie nach erfolgtem Stadtratsbeschluss abgeschlossen.

Die Delegation der Stadt Amberg stellten viele Fragen, wie zum Beispiel zur Unabhängigkeit, zu den möglichen Kosten des Geräteanschlusses, zur Lärmbelästigung, zum Platzbedarf und der Wassertemperatur. Das gezogene Fazit der Stadt-Delegation war einheitlich positiv für die effiziente und umweltfreundliche Fernwärme der Stadtwerke Amberg.

Bei Interesse an der Fernwärmeversorgung, steht Thomas Reiß, Leiter Energiehandel & Vertrieb unter 09621 603-421 zur Verfügung.

BILD: (v. l. n. r.): Dipl.-Ing. (FH) Martin Malitzke, Prokurist Stadtwerke Amberg, Franz Mertel, Referatsleiter Finanzen, Wirtschaft und Europaangelegenheiten Stadt Amberg, Herbert Bösl, Amtsleiter Liegenschaftsamt Stadt Amberg, Ulrike Höcht, Sachbearbeitung Liegenschaftsamt Stadt Amberg, Dipl.-Ing. Johann Hollriegl, Netze Gas/Wärme Stadtwerke Amberg, Dipl.-Ing. Wolfgang Hüttner, Betriebsingenieur Stadtwerke Amberg, Prischenk Stefan, Hospitant Stadtwerke Amberg und Josef Setzer, stellv. Amtsleiter Tiefbauamt Stadt Amberg

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