2.500 € Weihnachtsüberraschung 2020 – soziale Zwecke werden von den Stadtwerken Amberg unterstützt

Insgesamt 2.500 € überreichen die Stadtwerke Amberg, dieses Jahr statt Weihnachtskarten und -geschenken, als Weihnachtsüberraschung. Seit 2007 sind inzwischen insgesamt 32.500 € Weihnachtsüberraschungen für soziale Zwecke an verschiedenste Organisationen gespendet worden.

Auch in diesem besonderen Jahr gibt es die vorweihnachtliche, finanzielle Überraschung von den Stadtwerken Amberg für das unterschiedlichste, soziale Engagement an Organisationen. Mit dieser Spende wird auch der Einsatz und die ehrenamtliche Unterstützung Einzelner für die gesamte Gesellschaft hervorgehoben und geehrt.

Insgesamt 2.500 Euro erhalten folgende Organisationen mit ihren Projekten als Weihnachtsüberraschung 2020:

  • Donum Vitae Amberg e.V., Dipl. Sozialpädagogin (FH) Ute Schieder, Leitung: „Nachdem, Covid-19 bedingt, sämtliche Aktionen des Vereins 2020 entfallen mussten, benötigt die DONUM VITAE Beratungsstelle, an die der Förderverein das erwirtschaftete Geld ja weitergibt, zurzeit dringend jeden Cent, da ein staatlich anerkannter Verein 5% der laufenden Kosten selbst erwirtschaften muss. Außerdem wurde kürzlich in den Räumen der Beratungsstelle ein Entspannungszimmer für Paare in Kinderwunschbehandlung eingerichtet und eine Entspannungstrainerin angestellt. Die Kinderwunschbegleitung liegt uns sehr am Herzen. Den betroffenen Personenkreis möchten wir dieses Angebot der Entspannungstrainerin finanzielle nicht aufbürden, da die Behandlungen schon so viele Kosten verursacht. Für die Kosten der Entspannungstrainerin kommen wir derzeit auf, erhalten keinerlei Kostenübernahme durch die Regierung. Und daher freuen wir uns sehr auf die Unterstützung durch die Weihnachtsaktion der Stadtwerke Amberg.“
  • Pfarrei St. Michael – Gemeinde Poppenricht, 2. Bürgermeister Hermann Böhm, sowie Pfarrer Dominik Mitterer: „Equipment für Filmaufzeichnung – aufgrund von Corona – für das Weihnachts-Kinder-Krippenspiel 2020 der Gemeinde St. Michael. Außergewöhnliche Zeiten, erfordern außergewöhnliche Maßnahmen.“
  • Gemeinde Kümmersbruck, 1. Bürgermeister Roland Strehl: „Unsere Jugendlichen sind uns sehr wichtig und daher bekommen sie einen neuen Jugendtreff in Kümmersbruck. Hierfür wird ein Jugend-Freisitz angeschafft und hierzu werden wir die Stadtwerke Amberg-Weihnachtsüberraschung einsetzen.“ Sowie die Gemeindejugendpflegerin, Helena Schubert: „Eine einladende Sitzgelegenheit, um kurz zu verschnaufen oder um sich mit Freunden zu entspannen und dabei die Tricks der Sportlerinnen und Sportlern zu beobachten, das fehlt den jungen Menschen noch bei ihrem Skatepark in Kümmersbruck. Da kommt das vorzeitige Weihnachtsgeschenk der Stadtwerke Amberg gerade richtig. Mithilfe einer Spende in Höhe von 500 € an die Gemeinde können sich die Jugendlichen ihren Wunsch erfüllen. Geplant ist, das Anlegen und die Einrichtung eines erhöhten Freisitzes mit bester Aussicht auf das Geschehen. Es ist der Gemeinde Kümmersbruck ein Anliegen, dass die Spende der Stadtwerke Amberg in ein vielversprechendes Projekt, das vielen jungen Menschen direkt zugutekommt, investiert wird. Die kurz vor den Sommerferien eröffnete Skateanlage erfreut sich bereits generationenübergreifend großer Beliebtheit in der Region. Auch für Besucherinnen und Besuchern des Jugendraums, der gerade in direkter Nachbarschaft dazu entsteht, wird die Terrasse ein besonderes Highlight sein. Die entsprechende Fläche hat der Bauhof bereits geebnet und geschottert. Für die Sitzmöglichkeiten gibt es auch schon Idee, besonders Möbel aus Paletten sind gefragt. Sie haben den Vorteil, dass sie robust und modern sind und dazu nach den eigenen Vorstellungen gestaltet werden können. Zur Realisierung der Pläne ist im Rahmen einer gemeinsamen Aktion 2021 die Kreativität und das Geschick junger Menschen gefragt.“
  • Hospizverein e. V. Amberg, 1. Vorsitzender Georg Franz Fröhler: „Wir möchten die Spende für die ehrenamtlichen Hospizbegleiter verwenden. Sie begleiten schwer kranke, sterbende und trauernde Menschen und sind gerade in den Zeiten der Pandemie mit den erschwerten Bedingungen (Hygiene, Mundschutz, keine Berührung usw.) täglich konfrontiert. Sie können diese Menschen aber nur gut begleiten, wenn es ihnen selber gut geht. Mit der Spende wäre es uns möglich den Hospizbegleitern einen Fortbildungstag zu ermöglichen.

Außerdem werden wir im Jahre 2021 wieder einen neuen Ausbildungskurs zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter anbieten. Damit wir die Unkosten niedrig halten können wäre auch die Spende hier gut angelegt. Wir benötigen immer wieder geschulte Hospizbegleiter auch um die steigende Zahl von Begleitungen/Anfragen bewältigen zu können.

  • Bergwacht Amberg, Bereitschaftsleiter Johannes Potzel: „Die 500 € werden wir für Ausrüstung und Ausbildungsmaßnahmen (sofern diese in der aktuellen Situation denn möglich ist) für unsere Jugendgruppe nutzen. Diese besteht im Moment aus 6 Jugendlichen. Im Rahmen unserer Jugendarbeit werden die Kinder und Jugendlichen zum einen spielerisch an die Aufgaben der Bergwacht herangeführt, aber es finden auch sportliche Veranstaltungen statt wie z.B. Kletter-/Wanderwochenenden oder Skifahrten.“

Nach diesem außergewöhnlichen Jahr, mit vielen zusätzlichen Vorgaben für die vielen Organisationen, sind die Vertreter besonders froh über die unverhoffte Spende. Ein einstimmiges Dankeschön von allen Anwesenden im Namen ihrer Organisation sorgte bei der Geschäftsführung der Stadtwerke Amberg dafür, dass es wichtig gewesen, diesen Schritt „statt Geschenke – eine Spende“ zu tätigen.

BILDER: Die Organisationen (v. l.) Bergwacht Amberg, Bereitschaftsleiter Johannes Potzel, Gemeinde Kümmersbruck, 1. Bürgermeister Roland Strehl, Yvonne Roidl vom Organisationsteam-Krippenspiel St. Michael Poppenricht zusammen mit 2. Bürgermeister der Gemeinde Poppenricht Hermann Böhm, Hospizverein e. V. Amberg 1. Vorsitzender Georg Franz Fröhler und Donum Vitae Amberg e.V.-Leitung Dipl. Sozialpädagogin (FH) Ute Schieder nahmen, dieses Jahr mit Abstand, sehr erfreut die Weihnachtsüberraschungs-Schecks vom Stadtwerke Amberg-Geschäftsführer Prof. Dr. Stephan Prechtl entgegen.

BILDNACHWEIS: Karoline Gajeck-Scheuck

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